ARK Breeding Guide - Tipps und Tricks zur Zucht Background

ARK Breeding Guide - Tipps und Tricks zur Zucht

3. Januar 2023
7 Minuten zu lesen

ARK: Survival Evolved bietet dir einige Dinosaurier und Kreaturen, die praktische und hilfreiche Benefits mit sich bringen. Mit der Zucht-Funktion (zu englisch: breeding) kannst du auch eigene Dinos und Kreaturen züchten. Tipps zur Zucht bekommst du hier im Blogartikel.

Zeit zu zweit - die Paarung

Um eine erfolgreiche Paarung durchzuführen, benötigst du zwei Dinosaurier der gleichen Art, jeweils ein männliches und ein weibliches Exemplar. Eine Kreuz-Paarung ist nicht möglich, das heißt, dass beide Kreaturen der gleichen Art entsprechen müssen. Tek-, X-, etc. Kreaturen können nicht mit einer anderen Variante gepaart werden.

Als Nächstes musst du beide bestenfalls in ein geeignetes Gehege locken und sie auf “Wandern” stellen. Das Gehege sorgt dafür, dass die beiden Dinos sich innerhalb der Paarungsreichweite aufhalten und keinen zu großen Abstand gewinnen. Achte darauf, dass bei beiden Dinosauriern das Folgen deaktiviert ist.

Der Paarungs-Prozess

Ob die Paarung erfolgreich ist, erkennst du an den pulsierenden roten Herzen über den Köpfen der beiden Dinos und der Paarungsleiste im HUD des Weibchens. Ist die Leiste voll, legt das Weibchen entweder das Ei oder ist trächtig und nimmt im Laufe der Zeit an Umfang zu.

Ist das Weibchen trächtig, kann es doppelt so viel Nahrung aufnehmen wie normal. Dementsprechend solltest du genügend Futter hergestellt haben und sicherstellen, dass ausreichend Nachschub vorhanden ist, da ansonsten das Baby im Mutterleib sehr schnell versterben kann.

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Das Ei - Ausbrüten und behüten

Sobald das Ei gelegt wurde, fängt es sofort an zu brüten. Sorge also schnellstmöglich für die perfekte Umgebungstemperatur. Das Ei zeigt dir zwei Balken an, wenn du es anschaust: einmal “Egg Incubation” und einmal “Egg Health”.

Egg Incubation

Die Leiste der “Egg Incubation” zeigt an, wie weit das Brüten schon vorangeschritten ist. Läuft der Balken leer, schlüpft das Baby.

Egg Health

“Egg Health” gibt den Gesundheitsstatus des Eis an. Sollte der Balken leerlaufen, stirbt das Baby im Ei.

Die perfekte Temperatur

Damit die Gesundheit des Eis nicht sinkt und das Baby im Inneren stirbt, benötigt man eine ideale Umgebungstemperatur. Außerhalb dieser Temperatur gibt es keinen Fortschritt beim Brüten.

Um die passende Temperatur für das Ei zu erreichen, ist es am effektivsten, allerdings auch Ressourcen-aufwendigsten, acht Klimaanlagen herzustellen und diese in einer U-Form aufzustellen. In dessen Mitte legst du das Ei und es brütet ohne Temperaturschwankungen fröhlich vor sich hin.

Ausnahmen sind größere Eier wie beispielsweise vom Giganotosaurus und Wyvern, diese benötigen bis zu 14 Klimaanlagen. Das Rock Drake-Ei benötigt aufgrund der sehr kalten Temperaturanforderungen mindestens 15 Klimaanlagen.

Der Egg Incubator

Der sogenannte “Egg Incubator” kann bis zu zehn Eier aufnehmen und sie gleichzeitig bei perfekter Temperatur ausbrüten. Allerdings ist es wichtig, dass die Eier eine ähnliche Umgebungstemperatur benötigen, ansonsten musst du die Temperatur der einzelnen Eier manuell im Egg Incubator anpassen.

Alternative zu Klimaanlagen

Eine gute Alternative, für die man viel weniger Ressourcen benötigt, ist ein Ei mithilfe von verschiedenen Wärmequellen auf die passende Temperatur zu bringen. Fackeln, Lagerfeuer oder Öfen sorgen für Wärme, addieren allerdings auch die Hitze, was dazu führen kann, dass es zu warm wird. Passiert das, musst du die Temperatur manuell korrigieren.

Während dieses Vorgangs ist allerdings die Temperatur der Umgebung sehr wichtig. Suche dir deshalb eine Region, die nah an der Ideal-Temperatur des Eis liegt. Meist ist das die gleiche Region, in der die Kreatur auch spawnen würde.

Baby beanspruchen und umsorgen

Während des Brütens oder der Trächtigkeit des Weibchens bietet es sich an, viel Futter für das Baby vorzubereiten. Sobald das Baby geschlüpft ist oder geboren wurde, musst du es sofort für dich beanspruchen. Das Baby hat anfangs eine sehr niedrige Gesundheit, Tragfähigkeit und ein niedriges Nahrungslevel.

Sobald du das Baby für dich beansprucht hast, musst du es eventuell zusammen mit deinem Tribe, während der kompletten Baby-Stufe immer wieder füttern. Züchte also nur, wenn du auch genug Zeit hast, dich um ein Baby zu kümmern oder Zugang zu einem Cryopod oder einem Cryofridge hast.

Hat das Baby die Stufe Jugendlich erreicht, kann es aus einem Futtertrog essen und für immer länger werdende Zeit allein gelassen werden. Das Wachstum kannst du über den Fortschrittsbalken im Infofenster prüfen. Die drei Stufen des Wachstums teilen sich wie folgt auf:

  • 0% - 10%: Baby
  • 10.1% - 50%: Jugendlich
  • 50.1% - 100%: Heranwachsend

Weitere Tipps und Tricks

Die Kernpunkte zu einer erfolgreichen Züchtung sind dir nun bekannt und du weißt auf was du achten musst. Es gibt allerdings noch weitere, ebenso wichtige Tipps und Tricks, die dich beim Züchten unterstützen:

  • Cryopod, Cryofridge und Kühlschrank: Nutze eine dieser Möglichkeiten, das Ei oder sogar das trächtige Weibchen aufzubewahren, um die Schwangerschaft oder das Brüten des Eis zu pausieren
  • Dimetrodons: Eine weitere Alternative zu Klimaanlagen und anderen Wärmequellen sind Dimetrodons, diese bieten eine der besten Dämmquellen im Spiel und je höher deren Nahkampfschaden ist, desto besser ist der Iso-Bonus. Ab 1.000 kann dieser sogar Wyvern-Eier ausbrüten
  • Begrenzte Anzahl gezähmter Kreaturen: Es gibt eine Begrenzung für gezähmte Kreaturen im Spiel, diese Zahl findest du im Inventar. Ist die Zahl erreicht, schlägt die Paarung fehl oder das Ei bringt kein Baby hervor, nutze deshalb die Aufbewahrungsmöglichkeiten
  • Paarungs-Cooldown: Sobald Weibchen ein Ei gelegt oder ein Baby geboren haben, läuft eine Zeit in einer Leiste ab, die du im HUD des Weibchens sehen kannst. Ist diese abgelaufen, kann das Weibchen erst wieder gepaart werden
  • Babys Eigenschaften: Babys sind nicht reitbar und fliehen bei kleinster Gefahr. Deaktiviere das Wandern beim Baby, ansonsten kann es passieren, dass dir das Baby wegläuft
  • Reaper King: Beim Beanspruchen von Babys geht es darum, schnell zu sein, ansonsten kann jemand anders das Baby beanspruchen. Eine Ausnahme bildet der Reaper King, er kann nur von dem Spieler beansprucht werden, welcher ihn quasi “geboren hat”
  • Zwillinge und Drillinge: Da es eine 10% Chance auf Zwillinge und eine 2% Chance auf Drillinge gibt, solltest du stets darauf vorbereitet sein, mehrere Babys zu bekommen
  • Achtung, wichtig! Andere Kreaturen, die auf aggressiv gestellt sind, greifen frisch geschlüpfte Babys sofort an, deswegen musst du unbedingt alle Kreaturen in der näheren Umgebung auf passiv stellen
  • Bestimmte Nahrung: Manche Babys, die aus Eiern schlüpfen nehmen nur bestimmte Nahrung zu sich:
  1. Wyvern: Nur Wyvern Milk die du erhältst, indem du ein Wyvern-Weibchen erschlägst oder einen Alpha-Feuer-Wyvern tötest
  2. Rock Drake: Nur Namenlos-Gift (Nameless Venom) welches du manchmal durch das Töten von Namenlosen erhältst
  3. Magmasaur: Nur Schwefel oder Ambergris was du von den grün-gesprengten Felsformationen im Mondbiom der Genesis-Simulation oder dem ringförmigen Asteroiden im Genesis-Schiff sammeln kannst
  4. Crystal Wyvern: Nur Primal Crystal die du von einem erschlagenen, erwachsenen und wilden Crystal Wyvern sammeln kannst

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Nachdem wir dir jetzt hoffentlich alles Nützliche und Wichtige zum Züchten von eigenen Babys in ARK auf den Weg geben konnten, kannst du natürlich sofort loslegen und dein Wissen nutzen. Benötigst du noch einen Gameserver für dich und vielleicht deine Freunde? Dann miete dir jetzt ganz einfach und unverbindlich deinen GPORTAL ARK: Survival Evolved Server und zocke in nur wenigen Augenblicken los.

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