20 Jahre GPORTAL: Counter-Strike, von Mod zu Top-Game Background

20 Jahre GPORTAL: Counter-Strike, von Mod zu Top-Game

21. August 2023
8 Minuten zu lesen

Seit über 20 Jahren besteht nicht nur GPORTAL, auch Counter-Strike ist seitdem weder aus der eSport-Szene noch aus der allgemeinen Gaming-Welt wegzudenken. Der beliebte Ego-Shooter, der ursprünglich aus einer Mod entstand, hat eine lange Geschichte hinter sich, die bis heute den Erfolg aufrechterhält. Alles zur Entwicklung von Counter-Strike folgt hier im GPORTAL Blog.

Der Start als Mod von Half Life

Bevor Counter-Strike zu einem eigenständigen Spiel wurde, ging es im Jahr 1999 als Modifikation für den Ego-Shooter Half Life an den Start. Schon als Mod wurde Counter-Strike in kürzester Zeit sehr beliebt und baute schnell eine eigene Fanbase auf, dies funktionierte vor allem durch LAN-Partys und die Anfänge des Internets in den frühen 2000ern. Ursprünglich als Mod von Half Life erstellt, wurde Counter-Strike von einem kleinen Hobby-Entwicklerteam rund um die beiden Köpfe von Minh Le und Jess Cliffe entwickelt und kam 2000 als eigenes Spiel heraus, nachdem Valve die Entwicklung vorangetrieben und unterstützt hatte.

Als Mod für Half Life enthielt Counter-Strike anfangs lediglich eine Handvoll Waffen, vier Karten und den Modus der Geiselbefreiung. Nach und nach wurden immer mehr Patches hinzugefügt, die dann weitere Waffen, Karten und auch den Modus der Bombenentschärfung hinzugefügt haben. Natürlich hat auch GPORTAL von Anfang an damals noch Half Life zur Verfügung gehabt, das mit den Mods für Counter-Strike und Team Fortress immer extrem beliebt war, kein Wunder also, dass Counter-Strike sich von einer Mod zu einem eigenständigen Spiel mauserte.

Veröffentlichung von Counter-Strike und Counter-Strike 1.6

Counter-Strike wurde also nun unter dem offiziellen Namen Counter-Strike 1.0 Anfang 2000 veröffentlicht, konnte aber immer noch als Mod für Half Life gespielt werden. Dank weiterer Updates und Patches wurde Counter-Strike mit immer neuen Funktionen versorgt wie beispielsweise der Voice-Chat-Funktion, damit die Spieler in der Gruppe auch taktisch besser vorgehen konnten und einem Anti-Cheat-System, dass die schnell aufkommenden Cheater in Counter-Strike stoppen sollte.

Im Jahr 2003 kam dann nach einigen Monaten Entwicklungsarbeit eine neue Version namens Counter-Strike 1.6 auf den Markt und ab diesem Zeitpunkt musste man auch über einen Account bei Steam verfügen, da sich das Spiel anders nicht mehr starten ließ. Ende des gleichen Jahres wurde dann sogar eine Xbox-Version veröffentlicht, die es mit dem Xbox-Live-System möglich machte, auch Multiplayer zu spielen.

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Counter-Strike: Condition Zero und Source

Im folgenden Jahr 2004, wurde die Counter-Strike Version namens Condition Zero veröffentlicht, die vor allem auf den Einzelspieler-Modus ausgelegt war. Die Grafik des Spiels wurde überarbeitet und verbessert und es waren mehrere Entwicklerstudios an der Entstehung beteiligt, die öfter getauscht wurden. In CS: Condition Zero hatte man die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Einzelspieler-Modi zu spielen. Im normalen Hauptspiel musst du vorgegebene Aufgaben erfüllen, um einen höheren Rang zu erreichen und damit Ingame-Geld zu verdienen, mit dem du wiederum zusätzliche NPCs kaufen konntest, die mit diversen Waffen und Fähigkeiten auftrumpfen. Der zweite Modus besteht aus ursprünglich gelöschten Modulen, die Valve eigentlich nicht ins Spiel einbinden wollte, dann aber doch zum Spiel hinzugefügt wurden. Du spielst in dem Modus einen Elitesoldaten, der ebenfalls vorgegebene Aufgaben wie die Rettung von Geiseln erfüllen muss. Die Spielerzahl und Beliebtheit von Counter-Strike: Condition Zero hielt sich in Grenzen, da es vor allem ein Grafikupdate war und viele nicht die neuen Modi, sondern lieber die bisherigen und bekannten Counter-Strike Kampagnen spielen wollten.

Eine kurze Zeit später, nachdem Counter-Strike: Condition Zero auf den Markt kam, erschien Half Life 2 und damit auch Counter-Strike: Source, welches auf der Valve-eigenen Source-Engine basierte. Die neu entwickelte Engine sorgte für einen großen Sprung in Sachen Grafik und Spielphysik, da die Auswahl der Einstellungen wirklich gigantisch war für die damalige Zeit. Die Physik-Engine namens Havok im Zusammenhang mit der Source-Engine von Valve bot ein völlig neues Spielerlebnis und aufgrund dieser Entwicklungen hagelte es auch viel Kritik aus Richtung des eSports, da die Einstellungen für viele ein Vorteil waren, um beispielsweise Gegner schneller und besser erkennen zu können.

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Counter-Strike: Global Offensive

2012 erschien dann das heute bekannte Counter-Strike: Global Offensive, kurz CS:GO, welches Ende des gleichen Jahres das bisher klassische Counter-Strike ablöste. Eine verbesserte Grafik, neue Waffen und Karten gehörten zur Veröffentlichung von CS:GO dazu und genau wie CS: Source setzt auch CS:GO auf die Source-Engine von Valve. Kurze Zeit nach Veröffentlichung des Spiels kamen auch die bekannten Waffen-Skins auf den Markt, die im Steam-Shop mit echtem Geld gekauft oder durch abgeschlossene Matches erhalten werden können - einige dieser Skins haben teilweise einen Wert von mehreren tausend Euro. CS:GO sollte ursprünglich als plattformübergreifendes Spiel veröffentlicht werden, allerdings machten es einige Steine auf dem Weg dorthin nicht ganz einfach und aktuell ist CS:GO nur auf PC und macOS spielbar.

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Counter-Strike 2 soll 2023 erscheinen

Lange war es nun ruhig um eventuell Nachfolger des beliebten Ego-Shooters, doch im März diesen Jahres stellte Valve Counter Strike 2 vor, was ein kostenfreies Upgrade auf die Source-2-Engine ist und damit einhergehend eine deutliche Verbesserung der Grafik und Physik von Counter-Strike darstellt. Hier findest du die passende News von GPORTAL zu Counter-Strike 2 und was wir bisher darüber wissen, denn erscheinen soll Counter-Strike 2 noch im Sommer diesen Jahres. Alle weiteren Infos zu Counter-Strike 2 erhältst du hier.

Counter-Strike in der Kritik und im eSport

Seit Erscheinen des Ego-Shooters Counter-Strike wird es immer und immer wieder im Zusammenhang mit sogenannten "Killerspielen" genannt, die häufig für etliche Anschläge oder Amokläufe verantwortlich gemacht werden. Counter-Strike wird durch viele Medien als Gewalt verherrlichendes Spiel herangezogen und wird leider immer wieder Opfer davon, dass stark übertriebene und überspitzte Szenen des Spiels gezeigt werden. Im Jahr 2002 wurde ein Indizierungsantrag für das Spiel gestellt, dieser wurde jedoch abgelehnt. Für den japanischen Markt wurde eine Version des Ego-Shooters namens Counter-Strike Neo erstellt, die sich von dem Terrorismus-Thema absetzen sollte und Spielfiguren im Anime-Stil genutzt hat. Zusätzlich gab es ein Karma-System, welches Spieler mit Punkten belohnt hat, die direkt Gegner angriffen und bestrafte solche, die sich eher versteckten.

Durch die schnelle Verbreitung von Counter-Strike wurde es ebenfalls ziemlich schnell in den eSport aufgenommen und nicht nur von Hobby- und Freizeitligen als Titel genutzt, auch internationale Profiligen gingen mit Counter-Strike an den Start und die Preisgelder der Gewinner lagen und liegen nicht selten im sechsstelligen Bereich. Im Jahr 2001 gelang der große Durchbruch, als Counter-Strike offiziell Quake III Arena als Turnierspiel im CPL World Championship Event ablöste.

Seit 2014 wird die sogenannte “The Cathedral of Counter-Strike” in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen, die eins der Gaming-Highlights in jedem Sommer darstellt. Ein Preisgeld in Höhe von 1 Million Dollar steht auf dem Spiel und dabei können Fans ihre Idole bei den taktischen Matches live beobachten und mit etwas Glück sogar Autogramme abstauben und hautnah dabei sein.

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Worum geht’s überhaupt in Counter-Strike?

Counter-Strike ist kein Ego-Shooter, in dem bedeutungslos auf andere Spieler geschossen wird, denn es gibt mehrere Modi, die unterschiedliche Ziele und Missionen beinhalten. Du startest mit einer Gruppe im Team und spielst gegen das jeweils andere Team, ihr seid dann entweder im Team der Terroristen (Terrorists) oder der Antiterror-Einheit (Counter Terrorists). Im Team müsst ihr dann taktisch klug gegen die andere Gruppe vorgehen und habt dabei ein begrenztes Zeitlimit und spielt mehrere Runden. Der Start fängt jedes Mal an zwei festgelegten Spawn-Punkten an und kurz vor Beginn jeder Runde muss sich jeder einzelne Spieler mit Waffen und passender Ausrüstung ausstatten.

In jeder Spielrunde müssen dann Gegner erledigt und Missionen erfüllt werden, dadurch erhältst du Ingame-Geld und Punkte, triffst du jedoch eigene Mitspieler oder sogar Geiseln werden dir Geld und Punkte abgezogen. Eine Spielrunde ist immer dann vorbei, wenn entweder alle Spieler einer Gruppe erledigt oder die Missionen erfolgreich absolviert wurden. Wenn eine Runde überlebt wurde, bleiben alle Waffen, die Munition und andere Items für die nächste Runde erhalten. Am Anfang jeder Runde verfügt jeder Spieler über eine Lebensanzeige, die über 100 Gesundheitspunkte verfügt. Schaden erhältst du nicht nur durch Schüsse oder andere Angriffe der Gegner, auch Fallschaden oder Explosionen ziehen dir Lebenspunkte ab.

Die Kommunikation während des Spiels besteht aus einem Chat, Voice-Chat oder vorgefertigten Samples, die du abspielen kannst und deinem Team wichtige Infos geben, allerdings nutzen viele Spieler auch Drittanbieter dafür, wie beispielsweise Discord oder TeamSpeak. Gespielt werden kann auf mehreren Karten, die jeweils eine realistische Umgebung darstellen. Jetzt geht es noch darum, ob Geiseln befreit oder Bomben entschärft werden müssen.

Die Geiselbefreiung war die erste Mission in Counter-Strike und besteht daraus, dass die Antiterror-Einheit mehrere Geiseln aus der Gefahrenzone der Terroristen befreien und dann geschützt in eine Rettungszone eskortieren muss. Bei der Bombenentschärfung geht es darum, dass ein Spieler des Terroristen-Teams eine C4-Sprengladung bei sich trägt und diese an einen von zwei bestimmten Plätzen hinlegen und scharfstellen muss. Die Antiterror-Einheit muss dann in kurzer Zeit die Bombe entschärfen oder bestenfalls das Legen der Bombe im Vorhinein verhindern. Zum Entschärfen der Bombe kann sich vor Anfang der Spielrunde ein Entschärfungs-Set gekauft werden, welches die Zeit der Entschärfung stark herabsetzt.

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Die Geschichte und Entstehung rund um Counter-Strike ist wirklich spannend und bleibt es auch weiterhin, denn wir alle fiebern auf die Veröffentlichung von Counter-Strike 2 hin und hoffen, dass wir in ein paar Wochen oder Tagen in den Genuss kommen, es endlich offiziell spielen zu können. Möchtest du bis dahin nochmal in die Welt vom beliebten Ego-Shooter abtauchen und taktische Runden mit deinen Freunden spielen? Dann miete dir jetzt einen performanten und leistungsstarken Counter-Strike Server von GPORTAL!

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